Pfingsten Teil 2

So der Coleslaw wurde dieses mal selbst hergestellt…

Das kleinschneiden ist easy, dann stampfen und salzen.

Über Nacht stehen lassen und dann ausdrücken und mit der Soße würzen.

Und weiter stehen lassen.
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Der kleine Brocken musste mittags in den kalten Backofen umziehen, damit er bis 21:30 Uhr auf Raumtemperatur kommen sollte, dies gestaltete sich schwieriger als gedacht, trotz 30 ° C Außentemperatur kam das arme Schweinchen völlig unterkühlt im Garten an.
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Wie bei jedem guten Kämpfer steht vorher natürlich das Wiegen an. Ganz beachtliche 5.397 Gramm bringt der Kleine auf die Wage.
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Der Minion-Ring wurde mittags unter Einsatz von mehreren Flaschen Bier korrekt in den Grill gelegt, und eine Fettpfanne aus Alufolie zusammengedengelt.
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Setup steht, zwecks Überbrückung schnell noch ein kleines Feuerchen gemacht, damit die lieben Kleinen auch was zu spielen haben.
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So, 21:34 Uhr die Spannung ist nicht mehr zu halten, eigentlich wollten wir um Glockenschlag 22 Uhr loslegen, aber da haben wir schnell unsere Prinzipien über Bord geschmissen und  den kleinen Klops versenkt.
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Gegen 23:30 Uhr zollten die diversen Pilse ihren Tribut, müde und abgekämpft ließen wir unseren Schatz bei 42 °KT im Garten zurück *SNIFF*
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Morgens um 7:00 Uhr erstmals die Augen aufgeschlagen, Mist, verpennt. Whatsapp gecheckt, der Kollege auch *PUH* fängt der Tag ja schon gut an.
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Hund an die Leine und in froher Erwartung in den Garten eingerückt: BÄM 64° KT läuft bei Ihm.
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10:06 Uhr Plateauphase durchlaufen 74° KT , erstes Mal Deckel auf und kräftige Morgendusche mit Mop-Sosse verpasst.
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Jetzt wird im Stundentakt geduscht, nebenbei werden die Buns noch vorgereitet (Link)

Es kam wie es kommen musste, der gemeine Herr Petrus meinte er müsse uns mal ein wenig von oben herab abkühlen…

Also schnell den Sonnenschirm gepackt in den Garten gerannt, Schirm auf, Grill drunter, Pils auf…. Puhhh das war knapp. Die Temperatur ging am Fühler des Thermometers auf geschmeidige 98 °C runter.

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Aber nach dem kurzen Schauer pendelte sich der gute Weber wieder auf seine Wohlfühltemperatur ein.

 

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Da ist er: Mein (Unser) Schatz… nach 17 Stunden im Umluftofen sieht er noch erschreckend frisch aus ^^ Also Raus und in die im Hintergrund ersichtliche Kühlbox zusammen mit 2 Flaschen heissem Leitungswasser.

Zum Ausruhen ;D

 

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Wolverine hatte sich kurzfristig bereit erklärt, das pullen zu übernehmen. Also LOOOOOS:

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Last but not least, ein feines Burgerlein mit Pulled Pork.

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Eine Anleitung zum selber Nachbruzzeln habt Ihr gerade gelesen, oder findet Ihr unter BBQ-Country.

Der Aufwand ist immens!

Unterschätzt es nicht! Aber das Ergebnis… das Ergebnis… es ist einfach der Hammer! Mein absolutes Lieblingsgericht! Es lohnt sich definitiv.

 

EDIT: Ganz vergessen, das arme Stück hat mal ne satte Diät hingelegt. Am Ende war es nur noch 3.229 g auf die Wage gebracht…

Frohe Pfingsten du arme Sau

Erst einmal, wir leben noch. Und ja, grillen tun wir auch noch. Aber im Ernst wer hat schon Bock das 30te Schweinenackensteack vergrillen oder der Zubereitung der 431ten Würstchen zu lesen?

Genau deshalb gibt’s auch nur spannende Zubereitungen.

Dann mal los. Als der Wetterbericht zum ersten Male in diesem Jahr Temperaturen jenseits des Gefrierpunktes voraus sagte war die Entscheidung schnell gefallen. Es musste was grosses werden. Und was kann man größeres als ein Pulled Pork in einem 57er Weber einpferchen? Richtig, nix.

Aus einer Bierlaune an meinem Geburtstag wurden Fakten geschaffen. Mein Schwager mit guten Connections zu hiesigen Schweinezubereitungsbetrieben bekam die ehrenvolle Aufgabe uns ein schönes Stück Fleisch zu besorgen. So 5,5 kg sollte es schon haben um 3 Familien mit 6 Erwachsenen und 7,5 Kindern satt zu machen.

Fleisch wurde bestellt und ich habe es dann heute abgeholt. Mein lieber  Scholli, was ein Brummer.

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Ein sehr sehr geiles Sportgerät.

Dann folgte das eincremen und panieren mit Magic Dust. Danach schnell in die Cellulitis-Folie eingewickelt und bis morgen abend schlafen geschickt.

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Da es ja noch nicht dunkel war, haben wir den Coleslaw vorbereitet. Dann können wir den morgen VOR Ladenschluss probieren und notfalls auf industriellen Krautsalat umsteigen. Deja vu…

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Am Samstag Abend wird die arme Sau dann eingesetzt, damit die Verköstigung am Sonntag stattfinden kann.

Stay tuned.

Zerissenes Schwein Final Fantasy

Tag 2 des ganzen Gedöns :

Warum tun wir uns das eigentlich an? Ach ja, schuldig ist der Herr Patrick L. , der hat angefangen und wollte als erster durch das Ziel… Neneneeee so einfach nicht, hat sich sogar Petrus gesagt und ne fette Wolke in den Odenwald gesendet 😉
So genug geschwätzt, weiter im Text.

Nachts brauchte mein Sohnemann ein Kühlpack gegen die unsagbaren Schmerzen eines vor 2 Tagen zugezogenen Bienenstichs. Dankeschön, ich hätte sonst nicht fotografieren können da ich ja schlief.
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111° GT und 61° KT, es läuft.

Morgens kurz mit dem Hund, gegen 6:30 Uhr
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Wow es läuft super. Sogar etwas heiß, also hier ein wenig gedreht und dort auch.
Kaum wieder am Set, REGEN. Ich werd nicht mehr, ist Herr L. aufgestanden und hat Petrus angerufen?
Die Quittung kam natürlich sofort :
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Jetzt nur keine Panik. Ruhe bewahren und hier wieder ein bisschen mehr öffnen und dort auch…
Nochmals mit dem Hund auf die Wiese und siehe da: Regen weg, Temperatur wieder voll O.K., watt schön. Die Welt ist wieder im Döschen um 7:30 Uhr.

Öffnung des Deckels nach 8,5 Stunden bei 75 ° KT (Kerntemperatur) und 120 ° GT (Grilltemperatur), die Spannung steigt ins unermessliche:
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Da der Minionring erst zur Hälfte runter ist, wird nur gemoppt. Weiter geht’s 😉

Da geht man kurz zum einkaufen und kommt bei GT von 145° und KT von 84° wieder. Ahhhhhhh
Kurz entschlossen Deckel hochgerissen und gemoppt.
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Der Minionring ist erst zu 2/3 runter. Wir versuchen die GT unter 110 ° zu halten, wollen doch erst gegen 18:00 Uhr essen.

Zwischendurch Coleslaw vorbereitet. Leider total versalzen. Also Ausweichprogramm mit industriellen Krautsalat angefahren 🙁

Nach 13,5 h KT auf 78° abgefallen, 100° GT waren wohl zu wenig, also geht’s mit 120° weiter.

Nachtrag zu gestern : 9 Flaschen Bier… Man waren wir aufgeregt 😉

Nachdem sich das ganze wieder gefangen hatte, ging es in ruhigeren Bahnen weiter. Hier mal Temperatur runter nehmen, dann wieder rauf.

Um 17:00 Uhr das verheißungsvolle Signal. Die 92 leuchtet. FERTIG IST.

Wo bleiben die Buns? Die hat Patrick T. in mühevoller Handarbeit hergestellt.
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So nun hört der Spass auf. Zerhack das Kalb, es ist doch schon 6 Wochen alt… Ahhh falscher Film. Los zerreiß das Schwein.
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Hmmm Hammer

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Geschmacklich unbeschreiblich, selbst nachmachen!! Einfach super, eine Konsistenz die man nicht mit Schweinenacken in Verbindung bringen würde.

Eine klare Empfehlung! Wird wieder gemacht.

Nachtrag : Kampfendgewicht 1176 gr. Ein Minus von 950 gr.
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